Wie sieht gelebte Inklusion im Schulalltag aus? Die Kreiszeitung hat dazu die zehnjährige Paula aus Bassum und ihre Familie besucht und darüber berichtet. Paula hat das Down-Syndrom und lernt in der vierten Klasse der Grundschule Petermoor gemeinsam mit Kindern ohne Behinderung.
Was gut läuft
Die Familie hat sich bewusst für eine Regelschule entschieden, schon zuvor besuchte Paula einen Waldkindergarten in Bassum. Heute hat sie Freundschaften in ihrer Klasse, lernt lesen, schreiben und rechnen und wird im Unterricht von einer Schulassistenz begleitet. Für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler ist sie selbstverständlich ein Teil der Gruppe.
Was noch fehlt
Paulas Mutter Kerstin Meier berichtet, dass ihre Tochter oft unterschätzt wird. Ob Inklusion gelingt, hängt ihrer Erfahrung nach stark von der Haltung und dem Wissen der einzelnen Lehrkräfte ab. Sie wünscht sich, dass angehende Pädagoginnen und Pädagogen besser darauf vorbereitet werden. Auch außerhalb der Schule gibt es Hürden: Ein Sportverein traute sich die Betreuung nicht zu.
Wie es weitergeht
Im kommenden Jahr steht für die Familie die Entscheidung über die weiterführende Schule an. Ihr Wunsch: mehr Offenheit und Selbstverständlichkeit im Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigung, nicht nur bei den Kindern.
Den ausführlichen Bericht lesen Sie bei der Kreiszeitung.
Quelle: Kreiszeitung, Bericht über Paula und die Grundschule Petermoor

