10. Juli 2026

Der Inklusionsbeirat der Stadt Bassum hat sich am 5. Mai 2026 in der Seniorenberatungsstelle Bassum zu seiner Sitzung getroffen. Im Mittelpunkt standen konkrete Schritte für mehr Barrierefreiheit, die Beteiligung an kommunalpolitischen Themen und neue Ideen für inklusive Angebote in Bassum.

in wichtiges Thema war die geplante „Tour de Bassum“ am 27. Mai 2026. Mitglieder des Inklusionsbeirats werden gemeinsam mit der Stadtverwaltung verschiedene Straßenbereiche in Bassum anschauen. Geplant sind zunächst die Sulinger Straße, Bremer Straße, Kirchstraße und Bahnhofstraße. Dabei soll festgehalten werden, wo Barrieren bestehen und welche Verbesserungen notwendig sind. Die Ergebnisse werden anschließend an die Stadtverwaltung weitergegeben. Wenn sich dieses Vorgehen bewährt, könnten später auch weitere Bereiche wie Geschäfte, Arztpraxen oder Freizeitanlagen betrachtet werden.

Auch bei der Frage nach einer öffentlichen Behindertentoilette gibt es Bewegung. Vorgeschlagen wurde ein Sanitärcontainer auf dem Parkplatz hinter der Tagespflege AKB. Der Standort wäre von der Sulinger Straße aus gut über die Passage erreichbar. Geplant ist, dass der Container mit einem Euro-Schlüssel geöffnet werden kann. Der Inklusionsbeirat unterstützt diesen Vorschlag einstimmig und bittet die Stadtverwaltung, die Umsetzung voranzubringen

Künftig soll der Inklusionsbeirat außerdem besser in politische Beratungen eingebunden werden. In Ausschusssitzungen, in denen der Beirat vertreten ist, soll es künftig einen eigenen Tagesordnungspunkt „Bericht aus dem Inklusionsbeirat“ geben. So können Anliegen aus Sicht der Inklusion regelmäßig eingebracht werden.

Mit Blick auf die Kommunalwahl am 13. September 2026 wurde auch über die geplante Podiumsdiskussion mit den Bürgermeisterkandidatinnen und Bürgermeisterkandidaten am 20. August gesprochen. Der Inklusionsbeirat möchte dort Fragen einbringen, die sich mit Inklusion und Barrierefreiheit in Bassum beschäftigen.

Für die AktiBa 2027 wurden erste Ideen gesammelt. Aussteller sollen Informationen zu barrierefreien Ausstellungsständen erhalten, und auch auf dem Gelände sollen möglichst wenige Barrieren entstehen. Darüber hinaus wurden inklusive Aktionen angedacht, zum Beispiel die Vorstellung von Unternehmen, die Menschen mit Beeinträchtigungen dauerhaft beschäftigen. Auch eine besondere Idee wurde besprochen: lebensgroße Pappmaché-Tierfiguren von Alfred Meyer könnten auf der AktiBa präsentiert oder versteigert werden. Weitere Details dazu werden noch geklärt.

Weitere Themen der Sitzung waren inklusive Sportangebote, mögliche Ergänzungen in politischen Beschlussvorlagen, ein geplantes Pressegespräch, ein möglicher Auftritt der inklusiven Trommelgruppe Unikat bei der Piazzetta im kommenden Jahr, die Idee eines Inklusionscafés sowie die Vorstellung der Mitglieder des Inklusionsbeirats auf der städtischen Internetseite.

Der nächste Sitzungstermin wird noch abgestimmt.

Der Inklusionsbeirat macht damit deutlich: Inklusion soll in Bassum nicht nur besprochen, sondern Schritt für Schritt praktisch umgesetzt werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert